Mit Schwedenkräutern heilen

Bitteres lindert viele Beschwerden – Tinktur mit breiter Wirkung

Kennst Du Schwedenkräuter? Wusstest Du, das diese Mischung aus wirksamen Heilkräutern vor ca. 60 Jahren noch in jeder guten Hausapotheke vorhanden war? Lange waren sie in Vergessenheit geraten, aber jetzt erfahren sie eine berechtigte Wiederauferstehung. Und das zu Recht! Denn die Kombination aus 11 oder 18 Heilkräutern, auch kleiner Schwedenbitter genannt, ist der Hammer. Sie können bei vielerlei gesundheitlichen Problemen eingesetzt werden.

Die Tinktur kann innerlich, wie äußerlich angewendet werden, ob nun bei einem nervösen Magen oder zur Einreibung bei Arthrose. Diese besondere Wirksamkeit kommt durch die Mischung aus Bitterkräutern. Die Heilpflanzen gedeihen aber nicht nur in Schweden, sondern die Tinktur wurde im 17. Jahrhundert von einem Schweden entwickelt. Wobei der weltweite Bekanntheitsgrad der österreichischen Kräuterheilerin Maria Treben zu verdanken ist.

Gängige Alltagsbeschwerden und die Schwedenkräuter:

  • Magenbeschwerden
    1 EL Tinktur unverdünnt nach dem Essen. Außerdem: Tuch mit Tinktur tränken, auf den Bauch legen, Wärmflasche darüber
  • Hexenschuss, Arthrose, Rückenschmerzen:
    Mehrmals täglich warme Umschläge mit Kräuter-Tinktur. Bei Arthrose kalte Umschläge oder fertige Creme aus der Apotheke
  • Kopfschmerzen
    1 EL Tinktur einnehmen. Außerdem: kalte Tinktur-Kompresse auf die Stirn legen, ca. 30 Minuten lang
  • Durchblutungsstörungen
    3-mal täglich 1 EL unverdünnt trinken. Füße mit Tinktur einreiben. Kampfer ist ein wichtiger Bestandteil der Schwedenbitter-Tropfen, er fördert Durchblutung und Kreislauf
  • Erkältung
    Bei den ersten Anzeichen 1 EL Tinktur auf 1 Glas Wasser. In kleinen Schlucken trinken. 3-mal täglich 1 Glas
  • Zahnschmerzen
    Den Mund mehrmals mit verdünnter Tinktur ausgiebig spülen. Betroffenen Zahn mit purer Tinktur bepinseln (Wattestäbchen)

Bittere Kräuter helfen auch bei der Diät:
Sie stärken die Leber und regen die Fettverdauung an, das wirkt sich auch positiv auf die Cholesterinwerte aus. Diese Lebensmittel enthalten besonders viele Bitterstoffe:
GEMÜSE: Radicchio, Chicoree, Rucola, Endivien, Artischocken
OBST: Zitrusfrüchte wie Orangen, Limetten, Zitronen, Grapefruit
GEWÜRZE: Kardamom, Ingwer, Pfeffer, Kümmel, Fenchel, Anis
KÜCHENKRÄUTER: Liebstöckel, Rosmarin, Salbei, Lorbeer, Wacholder, Thymian, Majoran

Du kannst den kleinen Schwedenbitter leicht selbst ansetzen, Du brauchst dazu aus der Apotheke:
10 g Aloe, 5 g Myrrhe, eine Messerspitze Safran, 10 g Sennesblätter, 10 g Naturkampfer, 10 g Zitwerwurzel, 10 g Manna, 5 g Eberwurzwurzel, 10 g Angelikawurzel, 10 g Rhabarberwurzel, 10 g Theriak venezian, außerdem 1,51 Doppelkorn.
So geht’s: Die Kräuter in ein Zwei-Liter-Glas mit Schraubdeckel geben, den Korn darüber gießen. Verschließen, gut durchschütteln und an einen warmen Ort stellen. Täglich zweimal schütteln. Der Ansatz soll mindestens zwei Wochen lang ziehen. Dann durch einen Kaffeefilter abseihen, in eine dunkle Flasche umfüllen und im Kühlschrank lagern. Die Schwedenkräuter halten sich so jahrelang.

Wer keinen Alkohol verträgt, kann die Mischung auch mit Wasser ansetzen. Allerdings ist die Heilwirkung geringer, weil sich manche Inhaltsstoffe in Wasser nicht so gut oder gar nicht lösen. Die Haltbarkeit ist auch deutlich kürzer.
– So geht’s: 1-2 EL der Kräutermischung in ein Schraubdeckel-Glas geben. Mit 500 ml kochendem Wasser übergießen, gut umrühren. Dann abkühlen lassen und in den Kühlschrank stellen. Der Sud kann schon am nächsten Tag zum Einsatz kommen, ist aber maximal zwei Wochen haltbar.

Wem die Zubereitung zu mühsam ist: Schwedenkräuter als Tinktur oder Salbe gibt es auch in der Apotheke oder über das Internet.

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