Das Krebsrisiko senken

Zahlreiche Studien belegen, mit welchen Maßnahmen Sie Krebs vorbeugen können.
Es gibt hunderte Faktoren, die letztendlich zum Entstehen einer Krebserkrankung führen können. Daher ist trotz aller Vorsorgemöglichkeiten auch niemand „schuld“ an seiner Erkrankung. Und doch sind wir dem Lauf der Dinge bei weitem nicht hilflos ausgeliefert. Experten sind sich sicher,dass wir unsere Chance auf ein Leben ohne Krebs um mehr als zwei Drittel verbessern können. Denn nur ein kleinerer Teil der Erkrankungen ist erblich bedingt. Bedeutsamer sind Umweltfaktoren, die wir oft steuern können.

Kleinigkeiten bewirken viel

Dazu zählt in erster Linie natürlich das Rauchen. Etwa ganze 30 Prozent aller Krebsfälle lassen sich aber auch auf eine falsche Ernährung (mit vielen tierischen und gehärtetes Fetten, z.B. in Chips und Frittiertem) zurückführen. Doch keine Sorge, das heißt im Umkehrschluss nicht, dass wir von nun an nur noch völlig spartanisch leben sollen. Oft reichen schon kleine Änderungen im Alltag. Auf folgende Dinge sollten Sie achten:

Mit dem Rauchen aufhören

Es ist bei Weitem nicht nur Lungenkrebs, auch wenn der ganz vorne steht, jeder sechste Raucher erkrankt  bis 75 daran. Auch Blasen-, Leber- und Bauchspeicheldrüsenkrebs sind auf Tabakkonsum zurückzuführen, insgesamt 20 Prozent aller Krebsfälle sind darauf zurückzuführen. Forscher wissen zudem, dass Frauenkörper sensibler darauf reagieren als Männer, eher erkranken. Außerdem lohnt sich Aufhören immer, auch für Langzeitraucher. Fünf Jahre später ist das Risiko für Lungenkrebs bereits um 60 Prozent gesunken!

Übergewicht abbauen

Studien zeigen, dass Übergewicht bei Darm-, Nieren-, Speiseröhren- und Gebärmutter-Krebs eine Rolle spielt. Grund ist das sogenannte innere Bauchfett. Es produziert Hormone und entzündliche Stoffe, die wie ein Krebsmotor wirken. Die gute Nachricht aber ist,dass wenn man abnimmt, das Risiko wieder senkt.

Bewegung regt Krebskiller an

Jede Muskelkontraktion bringt sogenannte Myokine hervor. Sie sorgen dafür, dass unsere Abwehr defekte Zellen schneller erkennt und bekämpft. Forscher sehen das beispielsweise als Grund, warum sportliche Frauen ein geringeres Brust- und Darmkrebsrisiko haben. Doch Sie müssen nicht gleich zur Spitzensportler werden. Auch schon 150 Minuten mäßig anstrengende Aktivität pro Woche (etwa zügig spazieren gehen, Fahrrad fahren) genügen, um diese körpereigene Krebsvorsorge zu aktivieren. Außerdem eignet sich Bewegung, um Übergewicht und Bauchfett abzubauen.

Keine Mittagssonne um Hautkrebs zu vermeiden

Ein Übermaß an UV-Strahlung verursacht nicht nur Falten, sondern auch Krebs. Die Weltgesundheitsorganisation ordnet diese sogar in die höchste Klasse krebserregender Stoffe ein (neben Asbest und Tabak). Daher sollten Sie im Sommer zwischen 11 und 15 Uhr möglichst gar nicht in die Sonne gehen. Wer sich länger als eine Viertelstunde in der prallen Sonne aufhält, braucht Sonnencreme (mindestens Lichtschutzfaktor 20). Da die Tumoren auch noch nach Jahrzehnten entstehen können, sollten Sie alle zwei Jahre zur Vorsorge zum Hautarzt gehen.

Brokkoli und Co sind stark gegen Krebs

Neueste Forschungen zeigen, dass Lebensmittel wie Brokkoli, Chili, Kohl, Beeren oder Knoblauch Vorgänge in unserem Körper aktivieren, die Schäden an
unserem Erbgut reparieren und dadurch das Krebs-Risiko senken. Daher sollten diese möglichst oft auf unserem Speiseplan stehen. Auch Kurkuma (Gelbwurz) zählt dazu, Bestandteil vieler Curry-Mischungen.

Gesund essen

Wer viel Gemüse und Fleisch nur ein- bis zweimal pro Woche isst, reduziert sein Darmkrebs-Risiko deutlich. 70 Prozent der Krebserkrankungen im Magen-Darm-Trakt sind auf ungesunde Ernährung zurückzuführen sind. Ratsam ist daher, den Konsum von rotem Fleisch, gepökelten Wurstwaren, Alkohol und zuckerreichen Lebensmitteln einzuschränken. Zugreifen sollten Sie stattdessen bei Obst, Gemüse, gesunden Fetten (z. B. Olivenöl) und Vollkornprodukten.

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