Der Weg zum perfekten Hüftgelenk (Anna Original)

Raus ins Grüne, nach der OP macht das nicht nur Freude, sondern stärkt auch die Muskulatur.

Eine Tour durch die Frühlings-Landschaft: Mit der neuen Hüfte sollten wir das wieder mühelos schaffen. Aber worauf kommt es beim künstlichen Hüftgelenk eigentlich an? Wie hält die Endoprothese möglichst lange?

Stimmt die Qualität des Kunstgelenks?

Die Qualität der Prothese muss stimmen. Normalerweise ist das auch der Fall. Trotzdem sollten sich Patienten nicht scheuen nachzuhaken. Fragen Sie welches Produkt bei Ihnen verwendet wird, wo es hergestellt wurde und ob es CE-zertifiziert ist. Das Material ist heute viel besser als früher. Der Kunststoff Polyethylen bricht nicht mehr. Und der Material-Abrieb ist beim modernen Gelenkersatz deutlich geringer. Optimal ist diese Variante, bei welcher die Pfanne aus Titan besteht, das Pfannen-Inlay aus Polyethylen und der Hüftkopf aus Keramik. Dieser bewegt sich wie eine Kugel in der Pfanne. Die Patienten selbst können nach der OP aber auch einiges tun. Wichtig ist regelmäßige Bewegung, um die Muskeln zu stärken, etwa spazieren gehen, schwimmen oder radeln. Auf Joggen und Ballsportarten wie Fußball oder auch Tennis lieber sollten Sie besser verzichten, denn die Belastung fürs Gelenk ist hier zu groß. Außerdem ist es empfehlenswert, auf das Gewicht zu achten. Denn auch überschüssige Kilos gehen auf das Gelenk.

Die richtige Arztwahl ist wichtig

Je spezialisierter der Operateur ist, desto besser. Daher spielt die Arztwahl eine wichtige Rolle. Am besten fragen Sie, wie viele Eingriffe dieser Art der Chirurg schon gemacht hat. Ist es sein täglich Brot, dann hat er viel Routine und Erfahrung. Das ist beruhigend. So ist der Erfolg der OP sehr wahrscheinlich.

Besserer Halt durch Zement

Jedes Jahr werden in Deutschland 200.000 Hüftprothesen eingesetzt, meist wegen einer Arthrose. Der Schaft, der aus Titan besteht, wird im Oberschenkel verankert. Bei über 70 jährigen Patienten wird er einzementiert, damit er gut hält, wenn die Knochen porös sind. Wächst das Gelenk problemlos ein, kann es 15 bis 20 Jahre halten. Das ist bei ca. 75 Prozent der Patienten der Fall.

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