Bewegung tut gut

Sehr vieles hat positive Effekte auf unseren Körper. Vor allem Bewegung tut gut.

Man trainiert die Muskeln, verbessert die Ausdauer und man stärkt das Immunsystem. Momentan ist das in der Corona bedingten Isolation sehr wichtig, weil die sportliche Betätigung unsere Stimmung hebt. Doch die Deutschen sind echte Bewegungsmuffel – etwa 46 Prozent der deutschen machen regelmäßig Sport. Zu Corona Zeiten hat sich das ganze noch verschärft, denn laut einer Umfrage der Techniker Krankenkasse treibt jetzt etwa im Durchschnitt jeder Vierte viel weniger Sport als vor der Corona Pandemie. Aktivitäten wie Mannschaftssport im Sportverein, der Besuch eines Fitnessstudios oder der Gang ins Schwimmbad, dass alles ist im Moment nicht so leicht umsetzbar. Und man darf auch nicht vergessen, die Hygienemaßnahmen und Kontaktbeschränkungen einzuhalten. Sind denn Sportarten unter diesen Bedingen noch möglich? Und wenn ja, welche?

Die neue Lust am Gehen

Alleine, zu zweit oder mit denen die zum eigenen Hausstand gehören, ist dies in der Regel erlaubt. Und unter diesen Bedingungen boomt das Spaziergehen regelrecht, denn es ist die einfachste und die entspannendste Art, sich zu bewegen. Ohne zu murren kommen selbst die Bewegungsmuffel in die Gänge. Und nur zum Spazierengehen braucht man noch nicht mal tief in die Geldbörse zu greifen. Einfache Alltagskleidung die dem Wetter entsprechen, bequemes Schuhwerk anziehen und dann kann es auch gleich schon los an die frische Luft gehen. Zahlreiche Untersuchungen belegen, dass die neue Lust am Gehen für die Gesundheit ein Segen ist. Forscher haben festgestellt, dass die regelmäßigen Spaziergänge nicht nur das Wohlbefinden verbessern, sondern sie senken auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das zeigte sich in einer Studie mit Hundebesitzern, denn es wurden Personen verglichen, die keinen Freund hatten, der sie zum Gassigehen antrieb. Das Ergebnis: Ein deutlich geringeres Risiko für Bluthochdruck hatten die Hundehalter. Und man hat sogar noch mehr Positive Effekte. Der Sauerstoffaustausch in den Zellen wird angeregt, wovon jede Zelle im Körper profitiert, einschließlich der Gehirnzellen, wodurch sich auch die Denkleistung verbessert.

Wie Wissenschaftler festgestellt haben, reichen schon acht Kilometer in der Woche, also etwa eine viertelstunde am Tag spazieren gehen um das Risiko an Demenz zu erkranken zu verringern. Untersuchungen zeigen, das sich bei Senioren, die erste Anzeichen einer Demenz zeigten, nach regelmäßigen Spaziergängen, nicht nur der Gedächtnisverlust verlangsamte, sondern sogar die Geschwindigkeit reduzierte mit der die Hirnmasse abnahm.

Auch für die Augen ist der Spaziergang eine Wohltat, beim Blick in die Ferne entspannen sie sich und werden so besser mit Sauerstoff versorgt.

Trübe Gedanken werden beim spazieren gehen ebenfalls vertrieben, denn der Körper schüttet beim laufen Glückshormone aus. Nachdem sich der regelmäßige halbstündige Spaziergang eingependelt hat, kann man anfangen sich auch längere Strecken zuzumuten. Dann wird aus dem Spaziergang, schnell eine Wanderung. Jetzt sollte man sich jedoch besseres Schuhwerk zulegen. Kniehohe Wanderschuhe oder Stiefel mit rutschfester Profilsohle werden dann zur Pflicht, da sie für ein gutes Gleichgewicht und einen sicheren Tritt sorgen. Auch Wanderstöcke, sind bei längeren Touren von Vorteil, da sie entlastend wirken.

Radeln tut gut!

Radfahren ist durch Corona wieder im kommen. Wer langsam sportlich anfangen will, sollte sich einen Drahtesel zulegen, das lockere Ausdauertraining ist ideal zum starten. Das Radeln stärkt das Herz-Kreislauf-System, es reguliert den Blutdruck, regt den Fettstoffwechsel und das Immunsystem an und ist zudem gelenkschonend. Auch die Koordination wird geschult und der Gleichgewichtssinn trainiert.

Laufen ist Balsam für die Seele und lässt die Pfunde purzeln.

Wer regelmäßig läuft verlangsamt sogar den Alterungsprozess. Nötig dazu sind nur bequeme Laufschuhe und dem Wetter angepasste Kleidung. Anfangs sind 30-40 Minuten ausreichend, die man im Intervall Training betreiben sollte. Vier Minuten laufen, dann zwei bis drei Minuten flott gehen und wieder vier Minuten laufen. So lässt sich die Kondition am besten steigern.

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