Tipps gegen Kniebeschwerden

Kniebeschwerden sind vielen Menschen nur allzu bekannt und können das Leben oft erschweren. Doch viele Beschwerden können durch ein paar kleine Tipps und der aktiven Mithilfe der Betroffenen gelindert werden. Meist können so größere operative Eingriffe vermieden werden. Zum Anfang gilt, eine Schonhaltung ist kontra produktiv auch wenn es schmerzt und knirscht. Gerade die Bewegung macht das Gelenk geschmeidiger und hilft in vielen Fällen den Schmerz zu vertreiben. Hier ein paar Tipps wie man die Kniebeschwerden lindern kann.

Es gilt also: Gymnastik hilft bei Verschleißerscheinungen, wie Beispielsweise Arthrose. „Schwingende Bewegungen sind entlastend und helfen die Gelenkschmiere über die gesamte Knorpelschmiere zu verteilen“, erklärt Dr. Peter Baum von der Orthopädischen Gelenkklinik Gundelfingen. Hierfür kann man sich Beispielsweise auf den Esstisch setzen und das freie Bein ein paar Minuten vor- und zurückschwingen. Zudem rät Dr. Peter Baum moderate Sportarten wie Schwimmen, Radfahren, Wassergymnastik, Wandern oder Walken zu betreiben, denn dies würde die Sehnen, Bänder und Muskeln stärken sowie die Nährstoffversorgung des Gelenkknorpels steigern.

Bei stärkerer Schädigung kann zudem mit einem geringen operativen Eingriff, der so genannten „Zelltransplantation“ eine starke Verbesserung erzielt werden. „Hierbei handelt es sich um eine moderne Operations- und Labortechnik, bei welcher gesunde Knorpelzellen aus dem Knie entnommen, im Labor nachgezüchtet und die vermehrte Masse reimplementiert werden kann“, erläutert Dr. Baum. Dadurch können die verschlissenen Knorpel im Knie ersetzt werden. Die Selbstheilung ist hierbei besonders gut ausgeprägt und das Abstoßen des gezüchteten Gewebes ist nahezu ausgeschlossen, da es sich um körpereigene Zellen handelt.

Eine Gewichtsreduktion kann das Risiko von Arthrose im Knie zudem drastisch minimieren. Eine ausgewogene Ernährung mit basischen Lebensmitteln wie frischem Gemüse und Obst ist empfehlenswert. Bei Heißhungerattacken sollte man lieber zu einer Handvoll Mandeln greifen anstatt zur Schokolade und das abendliche Bier oder die süße Limonade sollte öfter mal durch Kräutertee ausgetauscht werden. Wichtigen knorpelerhaltenden Schwefelstoff kann man durch den Verzehr von Zwiebeln, Knoblauch und Lauch dem Körper zuführen.

Weitere Tipps für Osteoporose-Patienten gegen anhaltende Kniebeschwerden:

Bewegung ist gesund und steigert die Selbstheilung des Körpers, da reichen auch schon kleine Veränderungen wie die Treppe zu nehmen anstatt den Aufzug. „Jede Stufe baut Muskulatur auf, kurbelt den Kniestoffwechsel an und beugt damit Osteoporose vor.“, so Dr. Baum. Durch die Belastung werden die Knochenzellen angeregt und bauen Substanz schneller auf bzw. um. Die den Bewegungsapparat stützende Muskulatur, wird durch gezieltes Krafttraining ebenfalls gestärkt und es folgen weniger Abnutzungserscheinungen.

Nutze den Tag! Einfach mal raus und die Sonne genießen lautet die Devise. Durch die Sonne produziert der Körper Vitamin D, welches wiederum essentiell für den Kalziumaufbau und die damit einhergehende Regeneration der Knochen ist.

Milchprodukte in Maßen. Milch liefert zwar das benötigte Kalzium, übersäuert aber den Körper zusätzlich. Dadurch entsteht der Gegenteilige Effekt, denn dadurch werden die Knochen brüchig, weil ihnen Kalzium entzogen wird. Entgegenwirken kann der Verzehr von Gemüsen wie Brokkoli, Rosenkohl und Blattsalate.

Gezielter Muskelaufbau ist für Beschwerden bei Beispielsweise Meniskus-Rissen oder Entzündungen besonders wichtig. Ein Meniskus ist schnell geschädigt durch falsche Bewegungen oder Fehltritte. Krankengymnasten können hierbei wichtige Tipps und Übungen zeigen um den Muskel und somit auch den Bewegungsapparat gezielt zu stärken und das Knie zu stützen. Kleinere Risse können somit rückstandslos verheilen und ein operativer Eingriff vermieden werden, wenn der Betroffene die gezeigten Übungen in seinen Alltag einbaut und beibehält. Plötzlich auftretende Schmerzen können ein Hinweis auf eine Verletzung sein und sind durch eine ärztliche Beratung schnell zu diagnostizieren und behandeln.

Das Kühlen von Entzündungen, mit z.B. Kühlpacks, sowie geregelte Einnahme von Schmerzmitteln und die Schonung des Gelenks nach Überbeanspruchung, wie zu langem knien, ist wichtig damit Erkrankungen wie Schleimbeutelentzündungen erst gar nicht entstehen können.

Auch die Hausapotheke kann Linderung verschaffen.

Kohl- oder Quarkwickel sind entzündungshemmend und lindern Beispielsweise Arthritis. Hierbei wird die Mittelrippe des Kohls entfernt und das Blatt eingerollt, bis Saft austritt, das aufgerollte Blatt mit einem Wickel am Knie fixieren.

Pflanzliche Präparate aus Benwell wirken abschwellend und helfen bei Arthrose und leichten Sportverletzungen. Bei Verstauchungen hilft dagegen Arnikasalbe. Andauernde oder stärker werdende Schmerzen sollten allerdings nicht unterschätzt werden und es sollte ein ärztlicher Rat eingeholt werden.

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