Mit der 4-7-8 Atemtechnik gegen Einschlafprobleme und Angstzustände

Probleme mit Angstzuständen oder auch ständiger Anspannung, können sehr belastend sein.

Hier kann die 4-7-8-Atmung sehr hilfreich sein und schnell Abhilfe schaffen. Sie lindert Ängste, entspannt und hilft sogar schneller einzuschlafen. Die wissenschaftlichen Belege zu dieser Atemübung, halten sich zwar noch in Grenzen, es gibt jedoch einige interessante Erfahrungsberichte zu diesem Thema.

Bei der 4-7-8-Atemübung handelt es sich um eine tiefe rhythmische Atemtechnik, sie wirkt äusserst entspannend und kann nicht nur Ängste lösen, uns gelassener machen, einen zu hohen Blutdruck senken, sondern auch bei Einschlafstörungen helfen und für eine höhere Stressresistenz sorgen.

Ähnlich wie die Atemtechniken aus der Meditation oder dem Yoga, ist die Durchführung sehr einfach und hat viele positive Auswirkungen.
Sie lindert Angstzustände, verhilft zu besserem und schnellerem einschlafen, Ärger und Aggressionen können besser kontrolliert werden und auch Heisshungerattacken kann man mit ihr besser bewältigen.

Für die Umsetzung der 4-7-8-Atmung setzen sie sich entweder bequem auf einen Sessel oder Stuhl, sie können sich aber auch hinlegen.

Nun legen sie ihre Zungenspitze auf ihr Zahnfleisch, direkt hinter die oberen, vorderen Zähne.
Atmen sie jetzt aus, bis ihre Lungen vollkommen leer sind.
Dann atmen sie langsam durch die Nase ein, etwa 4 Sekunden lang und halten den Atem für 7 Sekunden an, versuchen sie dabei entspannt zu bleiben.
Jetzt stoßen sie den Atem lang, kräftig und geräuschvoll durch den Mund aus.
Jetzt liegt die Zunge an ihrer natürlichen Stelle.
Das ganze sollten sie 4 mal wiederholen, am besten zwei mal täglich.

Anfangs sollte man es bei den 4 Durchgängen belassen, eine Steigerung sollte erst erfolgen, wenn man eine gewisse Erfahrung gesammelt hat.
Da die ungewohnte Atemtechnik, anfangs mit Schwindel einher gehen kann, sollte man sie unbedingt im liegen oder sitzen durchführen.

Die genaue Sekundenzahl einzuhalten, ist gar nicht mal so wichtig.
Das Verhältnis der Zeitspannen zueinander einzuhalten, ist viel wichtiger. Sollten sie anfangs Probleme haben, 7 Sekunden den Atem anzuhalten, können sie die Zeit auch um die Hälfte verkürzen.

Das würde dann wie folgt aussehen:
Sie atmen 2 Sekunden durch die Nase ein, halten 3,5 Sekunden den Atem an und atmen 4 Sekunden durch den Mund aus.

Die Wirkung setzt meist schon nach wenigen Tagen oder spätestens einigen Wochen ein, wenn sie ein- bis zweimal täglich praktiziert wird. Je länger man die Atemtechnik praktiziert umso wirkungsvoller wird sie, im Gegensatz zu angstlösenden Medikamenten, die mit der Zeit oft ihre Wirkung verlieren oder durch ihre Nebenwirkungen zusätzlich belasten.

Einzelne Studien belegen, das die 4-7-8-Atemtechnik wirklich Ängste lindert und Stress mindert. Durch weniger Angst, sinkt der Blutdruck, wodurch sich auch Migräne bessert. Die Müdigkeit während des Tages wird reduziert, es wurden weniger Aggressionen bei männlichen Jugendlichen festgestellt und auch die Asthma Symptomatik bei Kindern und Jugendlichen verbesserte sich.

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